Percussion Ensemble auf der Bühne

Kultur-Events im Januar in Essen

Mit Kultur ins neue Jahr: Im Januar warten wieder jede Menge kulturelle Highlights auf euch. Und genau deshalb haben wir für euch eine feine Auswahl kultureller Events für den ersten Monat des neuen Jahres ausgesucht. 

Premiere Dido and Aeneas im Aalto-Musiktheater

Dido and Aeneas, Oper in drei Akten von Henry Purcell, Schauspielerin auf der Aalto-Theater-Bühne
© Aalto-Musiktheater

Jede Epoche hat ihr eigenes legendäres Liebespaar. Lange vor »Romeo und Julia« und vor »Tristan und Isolde« war es in der Antike die Leidenschaft zwischen dem Prinzen Aeneas und der Königin Dido, die die Gemüter bewegte. Henry Purcells »Dido and Aeneas« gehört zu den unumstrittenen Meisterwerken der Operngeschichte und feierte Premiere am 2. Januar im Aalto-Musiktheater. In nicht einmal einer Stunde erzählt der englische Barockmeister alles, was zum Thema Liebe gesagt werden muss. Das tragische Fortschreiten der Handlung kontrastiert er mit ausgelassenen Tanzmusiken und großen Chören. Weitere Vorstellungen finden am 9. und 16. Januar statt. 

Doppelausstellung bei der Galerie Baustelle Schaustelle

Galerie Schaufenster
© Galerie Baustelle Schaustelle

Am 6. Januar um 18 Uhr lädt die Galerie Baustelle Schaustelle zur Vernissage der Doppelausstellung »Accessories of Redemption« von Rimma Arslanov. Die Künstlerin zeigt an der Brigittastraße 9 ihre Ausstellung »The dream of Armor« und zeitgleich wird im Düsseldorfer Präsentationsraum der andere Teil der Ausstellung »Curtains and Wounds« bis 6. Februar präsentiert. 

Zollverein-Eisbahn: Schlittschuhlaufen und mehr

Zollverein-Eisbahn auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein im Lichterglanz der illuminierten Kokere
© Jochen Tack | Stiftung Zollverein

Noch bis 9. Januar bietet die Zollverein-Eisbahn auf dem UNESCO-Welterbe Eislaufvergnügen für Groß und Klein – es gilt die 2G-Regel. Einen Schlittschuhverleih plus gemütliches Winterdorf für den kleinen Snack und Heißgetränke zwischendurch gibt es hier selbstverständlich auch. Im Lichterglanz der illuminierten Kokerei könnt ihr den ein oder anderen Winzerglühwein oder aber Hot-Cocktail einnehmen.‍

Fotoschau: »Weltenfrauen – Im Gewand der Vielfalt« in der VHS

Fotoausstellung: Weltenfrauen – Im Gewand der Vielfalt von  Ellen Schmauss
© Ellen Schmauss

Unter dem Titel »Weltenfrauen – Im Gewand der Vielfalt« präsentiert die Volkshochschule (VHS) bis zum 21. Januar eine große Fotoausstellung mit Frauenporträts. Ellen Schmauss hat 90 Frauen fotografiert, gehüllt in traditionelle, farbenprächtige Gewänder ihrer Herkunftsländer. Mit einem respektvollen Blick auf Frauen widmet sich die Freiburger Fotografin der bunten Vielfalt unserer heutigen Zeit. Die würdevollen Porträts werfen ein Licht auf die Diversität unserer sich wandelnden Gesellschaft. Zu sehen sind die »Weltenfrauen« in den Foyers der 2. bis 4. Etage und der Neuen Galerie der VHS. Der Besuch ist entgeltfrei, es gelten die 3G-Regeln.

Echte und virtuelle Musiker gemeinsam auf der Philharmonie-Bühne

Percussion Ensemble auf der Bühne
© Philharmonie Essen

Echte und virtuelle Musiker spielen gemeinsam auf einer Bühne – wie funktioniert das? Und vor allem: Wie klingt das? Mit einer spektakulären Konzertshow des innovativen Schlagwerk-Ensembles Repercussion möchte die Philharmonie Essen jetzt Antworten auf diese Fragen finden. Unter dem Titel »Momentum« kommt es am Samstag, 15. Januar, um 19 Uhr im Alfried Krupp Saal zum Aufeinandertreffen von realen Personen und künstlicher Intelligenz. Mithilfe einer speziell entwickelten Hologrammtechnik treten die digitalen Musiker in Erscheinung und nehmen interaktiv Einfluss auf das musikalische Geschehen.  

Ruhr Museum zeigt neue Sonderausstellung: Eine Klasse für sich. Adel an Rhein und Ruhr 

Ruhr Museum auf Zeche Zollverein
© Ruhr Museum

Im Ruhr Museum ist die neue Sonderausstellung »Eine Klasse für sich. Adel an Rhein und Ruhr« zu erleben. Auf der 12-Meter-Ebene wird erstmalig mit über 800 kostbaren Kulturgütern die gesamte Geschichte des Adels im Ruhrgebiet von den Anfängen im Frühmittelalter bis heute in einer Sonderschau gezeigt. In dem für die Ausstellung entworfenen Glaspalast werden viele prächtige Schätze vor den rauen Wänden der Betonbunker in Szene gesetzt. Viele davon sind erstmals in einer Ausstellung zu sehen und kommen aus dem Privatbesitz vieler Adeliger. Außerdem könnt ihr Mustafas Traum, die Galerieausstellung mit 150 Fotografien von Henning Christoph zum türkischen Leben in Deutschland 1977-1989 auf der 21-Meter-Ebene entdecken. 

Ausstellungsreihe Pixelprojekt auf Zollverein

Fotoausstellung in alte Zeche
© Pixelprojekt auf Zollverein

Im Januar könnt ihr im Rundeindicker der Kohlenwäsche eine neue Ausstellungsreihe besuchen, die sich auf zeitgenössische Positionen und Ruhrgebietsthemen im weitesten Sinne konzentriert. Zum Start sind unter dem Titel »Pott-à-Porter« Arbeiten von Amina Falah zu sehen. In ihren Arbeiten geht es vordergründig um Mode, um den »Ugly Chic Look«. Gleichzeitig entwirft sie jedoch das Bild eines multikulturellen Lebensgefühls der Jugend im Ruhrgebiet.

Fotoausstellung Forty Faces im Red Dot Design Museum 

Museum Red Dot Design von Wolken
© offguide

Im Red Dot Design Museum erwarten euch 40 großformatige »People-Fotografien« aus 40 Jahren von Fotografen Ralf Schultheiß – darunter Portraits von Persönlichkeiten wie Gianna Nannini, Sir Peter Ustinov, Giorgio Armani, Wolfgang Joop, Roxette oder Ralf Möller. 

KI-Basierte Rauminstallation im Kunstverein Ruhr

Ausstellung mit KI Roboter
© Kunstverein Ruhr

Auch im Dezember könnt ihr im Kunstverein Ruhr die Ausstellung #sophygray von Nadja Verena besuchen. Inspiriert von Fritz Langs Maschinenmensch sowie der Sprache von KI Chatbots, wie Siri (Apple), Alexa (Amazon) oder Cortana (Microsoft) entwirft die Künstlerin eine interaktive Rauminstallation, in der sie selbst in einer Doppelrolle als Mensch und weiblicher humanoider Roboter zu erleben ist.

100 Jahre Museum Folkwang

Museum Folkwang Eingang
© Giorgio Pastore

Das Museum Folkwang feiert 2022 sein 100-jähriges Jubiläum - und beschenkt sich und uns mit einem hochkarätigen Ausstellungsprogramm. Das Festjahr startet mit der Impressionisten-Schau »Renoir, Monet, Gauguin – Bilder einer fließenden Welt« ab dem 6. Februar. Die Ausstellung setzt den bedeutenden Bestand spätimpressionistischer Werke aus dem Museum Folkwang in Dialog mit der Sammlung des National Museum of Western Art in Tokio. Sie verdeutlicht anhand von rund 120 Werken unter anderem von Cézanne, Gauguin, Manet, Renoir, Rodin und Van Gogh, wie sich der Impressionismus von einer zunächst kritisch beäugten Kunstrichtung zu dem Stil entwickelte, der heute als Beginn der modernen Kunst gilt.

Doch bevor es soweit ist, ist die aktuelle Ausstellung »Federico Fellini. Von der Zeichnung zum Film« zu sehen. Rund 220 Zeichnungen des Filmemachers und Drehbuchautors stehen den realisierten Filmszenen in Filmstil und -ausschnitten, Drehbuchauszügen und Filmplakaten gegenüber.