Farbenfrohes Plakat zur Fête de la Musique Essen im Museumsviertel

Fête de la Musique Essen im Museumsviertel

Farbenfrohes Plakat zur Fête de la Musique Essen im Museumsviertel
© smile.

Die Macher*innen des Vereins »Metronom. Musik in der Stadt« veranstalten am 21. Juni von 14 bis 22 Uhr an mehreren Orten im Museumsviertel die erste Fête de la Musique Essen mit vielfältiger Musik, genreübergreifenden Konzerten und einer anschließenden Clubnacht. Der Eintritt zu jedem Event ist frei. Zur Sommersonnenwende verwandelt sich das Museumsviertel in ein Eldorado für Musikliebhaber*innen: An ausgewählten Orten tummeln sich begabte, teilweise mal mehr, mal weniger bekannte Musiker*innen, um kleine Konzerte zu spielen. Und um die Fomo (»fear of missing out«, zu Deutsch »die Angst, alles zu verpassen«) etwas zu minimieren, haben wir einen Überblick für euch.

Museum Folkwang: Genreübergreifende Konzerte auf der Museumswiese und im Gartensaal

Ansicht Museum Folkwang, Bismarckstraße, Fête de la Musique Essen
© Giorgio Pastore | Museum Folkwang

Allein schon vom Ort her besonders spektakulär ist das Museum Folkwang in Essen. Dort steigen zwischen 15 und 22 Uhr sowohl auf der Museumswiese an der Kahrstraße als auch im Gartensaal genreübergreifende Konzerte. Begrüßt werdet ihr mit dem Klang der Alpen von »Die Alphörner«, die nicht nur auf die Museumswiese echtes Berg-Feeling bringen, sondern auch in die Erlöserkirche um 17:30, 18:15 und 20 Uhr.  Im Anschluss präsentiert »Le Chör« ein breites Repertoire an Vokalmusik um 16 Uhr mit selbst interpretierten A-cappella-Coverversionen bekannter Pop- und Rock-Songs. Danach um 16:30 Uhr nimmt das Duo Solopatí (Sandro Hähnel (Tenor) und Kolya Wulf (Keys/Text/Komposition) euch mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt der unterschiedlichsten Musiktraditionen – von Sinatra über Simon Díaz bis hin zum frenetischen Rhythmus salentinischer Pizzica.  Die Progfolk-Band »Autotext« kombinieren ihren modernen Americana-Sound mit Folk, werden aber auch gerne melodisch und bieten auf der Bühne um 17 Uhr eine große musikalische Bandbreite. Um 18 Uhr spielt die Akkordeon-Virtuosin Tetiana Muchychka im Gartensaal. Und um 19 Uhr wird es definitiv wild auf der Museumswiese, denn dann tritt die Sightiva Hi-Fi-Crew auf die Bühne und heizt euch mit ihrem Soundsystem ein. Die musikalische Reise ist vielseitig und verbindet spielerisch musikalische Einflüsse von klassischen Roots Reggae Ikonen über Global Pop bis zu elektrolastiger Bassmusik zu einem gemeinsamen Sounderlebnis. Ruhige Töne hingegen gibt es im Anschluss mit der Band »C.A.P.-Lyriklieder«. Präsentiert wird ein akustisches Programm, das Gedichte und Musik mit den bildenden Künsten verbindet. Lasst euch inspirieren!

Konzerte und Performance in der Erlöserkirche

Männer und Frauen im Gospelchor neben Musikanten, Erlöserkirche, Fête de la Musique Essen
© gospel & more

Zu einem weiteren Hotspot der Fête de la Musique wurde die Erlöserkirche auserkoren, die mit einem Orgel-Konzert der besonderen Klänge mit Stephan Peller (17 Uhr) und der Performance von »Die Alphörner« (17:30 Uhr) das Festival einläutet. Um 18:30 Uhr könnt ihr in die Welt der orientalischen Klänge eintauchen mit dem »Aramic Ensemble«, der transkulturellen Musikgruppe mit über zehn musikbegeisterten Menschen. Für tanzbare, melodische und eingängige Harmonien sorgt danach um 19:15 Uhr die siebenköpfige Band »The Singer is Always Late« mit Akustikgitarre, Piano, Schlagzeug, Kontrabass, Trompete und Saxophon. Der nächste Act, nämlich »gospel & more«, verspricht ein fulminantes Klangerlebnis. Unter dem Motto »100 Stimmen für ein Halleluja!« erwartet euch ein abwechslungsreiches Repertoire aus klassischen Gospels – darunter afrikanische Lieder, kirchliche Gesänge, Pop-Klassiker und Stücke aus bekannten Musicals um 20:15 Uhr. Zum Abschluss dieser »Fête de la Musique Essen« spielen »Festland« um 21 Uhr. Wer die Essener Popband (noch) nicht kennt darf sich freuen auf dreistimmigen Gesang, der auf Geige, Kontrabass und diverses Klangholz trifft. Die Roots liegen übrigens in samplebasierter Elektronik.

Kunst und Tanzprogramm mit wechselnden DJs an der Galerie Obrist

DJ und Djane im Porträt vor Neonlicht, Galerie Obrist, Fête de la Musique Essen
© Casio | Electric Taste

Rund um die Galerie Obrist könnt ihr bei Fête de la Musique an der Kahrstraße 59 zwischen 14 und 22 Uhr umsonst und draußen in der Sonne tanzen. Begleitet werdet ihr dabei live von wechselnden DJs – mit dabei sind Aporia (Dubstep, UK Garage, Jungle, Drum and Bass), Disco Casio (funky Elektronika), Jean Paul Polyester (Punk, Garage, New Wave, Ska, Latin, Mod, Postpunk), Jordi Lloveras (Disco), The Electric Taste (Techno, Dub, House) und Yoshino (Deep House und UK Garage).

Konzert und Open Stage in der Bar Banditen wie wir

Blick in die Bar Banditen wie wir mit Wohnzimmeratmosphäre, Fête de la Musique Essen
© Banditen wie wir

In der Bar »Banditen wie wir« finden unregelmäßig Lesungen und Konzerte statt, von Indie über HipHop bis Elektro ist da alles dabei. In Wohnzimmeratmosphäre erwartet euch dazu lokales Craftbeer und ein paar gelungene und ausgefallene Drinks. Im Rahmen der »Fête« richtet das Deutsch-Französische Kulturzentrum hier ein Konzert mit Studierenden der Folkwang Universität der Künste und eine Open Stage aus. Zwischen 18 und 22 Uhr wird gejammt! Ob spontan mit anderen Musikern vor Ort oder mit seiner eigenen, bereits eingespielten Musikertruppe, ist jedem Gast selbst überlassen. 

Minimal-Musik und Klassik in der Vinyl Lounge

Mann mit Geige vor Malerei an Wand, Vinyl Lounge, Fête de la Musique Essen
© Oliver Conzelmann

Ebenfalls ab 18 Uhr könnt ihr in der Vinyl Lounge an der Kahrstraße 54 zur selbstkomponierten Minimal-Musik von Geiger und Komponist Joachim Schaefer alias Yoshino und um 19 Uhr zu Klassik mit der Akkordeonistin Tetiana Muchychka den Sommer begrüßen.

Lange Clubnacht im Goethebunker

Junge Leute vor Bunker bei Nacht, Goethebunker, Fête de la Musique Essen
© offguide

Wer die Nacht (die wohlgemerkt kürzeste des Jahres) ganz besonders lang auskosten will, dem sei die Party im Goethebunker empfohlen: Dort wird bei Reggae, Dub, Afrohouse, Funk, Soul und Drum 'n' Bass bis in den frühen Morgen getanzt. Freuen dürft ihr euch auf benz.hoe, Bottrop Bwoy, cYpher, Désirée, Dirk Lettau / Peter Ritter, Generation Sound & Dub Schober, Mijanú, Moehr ist Mehr, Ramin/Amberoom und Wah Wah Watusi. Los geht's ab 22 Uhr

Map zur Fête de la Musique Essen im Museumsviertel
© smile.

Fête de la Musique Essen | 21.06.2024 | ab 14 Uhr | Eintritt frei | Museumviertel | Mehr Info