Earth Day 2021: Ideen und Tipps für mehr Nachhaltigkeit

Das Thema Umweltschutz ist in aller Munde. Spätestens seit Greta Thunberg und die Fridays for Future Bewegung, wissen wir alle: Wir müssen etwas für unsere Erde tun, sonst werden die nachfolgenden Generationen stark unter den Auswirkungen des Klimawandels leiden müssen. Die ersten Folgen des Klimawandels können wir bereits jetzt beobachten: starke Unwetter, Meeresspiegelanstieg, erhöhte Temperaturen und Schmelzen der Eiskappen. Am 22. April ist wieder Earth Day. Das diesjährige Motto lautet: »Jeder Bissen zählt«. Zum internationalen Aktionstag haben wir einige Ideen gesammelt, die im Alltag einfach umzusetzen sind und gleichzeitig unsere Umwelt schonen.

Regional einkaufen im Hofladen

Regional einkaufen im Hofladen
© Unsplash

Warum handelsübliche Bio-Produkte im Supermarkt kaufen, wenn saisonales Obst und Gemüse direkt vor der Haustür angebaut werden? Wer regional kauft, schützt nicht nur die Umwelt durch kurze Transportwege, sondern unterstützt auch noch die lokale Landwirtschaft. Eine Übersicht zu Hofläden in Essen geben wir hier.

Gießkannenheld*in werden und die Essener Stadtbäume retten

Gießkannenheld*in werden und die Essener Stadtbäume retten
© K+S Studios, Mike Henning

»Auf uns!« Wenn es nach der Ehrenamt Agentur Essen e. V. und der EMG – Essen Marketing GmbH geht, gönnen wir uns und den Stadtbäumen im Sommer abends ein kühles Getränk. Denn immer mehr Jungbäume benötigen im Sommer zusätzliches Wasser. Der wenige Regen reicht schon lange nicht mehr aus, um die Bäume zu versorgen. Als Gießkannenheldinnen können sich alle Privatpersonen aber auch gerne Firmen in Essen engagieren. In allen Stadtteilen werden nämlich Grundstückseigentümerinnen gesucht, die als Pat*innen einen 1.000 Liter Behälter als Wasserspeicher für die Gießaktionen aufstellen. Mehr Info gibt‘s hier. Ihr seid daran interessiert, in regelmäßigen Abständen die Bäume vor eurer eigenen Haustür mit Wasser zu versorgen? Prima, dann wendet euch am besten direkt an die Ehrenamt Agentur per Mail.

Bikesharing: Schnell und umweltfreundlich in der Stadt unterwegs

Bikesharing: Schnell und umweltfreundlich in der Stadt unterwegs
© metropolradruhr

Vor der Arbeit zum Bahnhof radeln, den letzten Bus verpasst oder einfach mal das Auto stehen lassen – mit dem Bikesharing-Angebot von metropolradruhr kommt ihr flexibel und vor allem umweltfreundlich von A nach B und überwindet auch den letzten Kilometer von der Haltestelle zum Ziel – auch städteübergreifend. In Essen findet ihr rund 600 metropolradruhr-Räder, die an 60 zentral gelegenen Stationen bereitstehen. Mehr Info findet ihr auf der Website von metropolradruhr. Tipp: Die Fahrräder könnt an einer Leihstation schnell und einfach mit dem Ruhrbahn-Aboticket ausleihen.

Unverpackt einkaufen

Unverpackt einkaufen
© von Grünstadt

Das grüne Haushaltswarengeschäft »von Grünstadt« im Südviertel zeigt dass es nicht schwer sein muss den eigenen Alltag mit kleinen Dingen grüner zu gestalten. An der Rellinghauser Straße 110 bekommt ihr ökologische sowie plastikfreie Produkte, wie Behälter, Trinkflaschen, Gläser aber auch Naturkosmetik, Reinigungsmittel oder Heimtextilien.

An der Rosastaße 38 in Rüttenscheid findet ihr »glücklich unverpackt«, der erste Lebensmittelladen in Essen, der seine Waren unverpackt verkauft. Das Sortiment reicht von zahlreichen Getreideprodukten, Nudeln und Müsli über getrocknete Früchten sowie diverse Süßigkeiten bis hin zu Sauerlandseifen, festen Shampoos, Reinigungsmitteln und sogar Bambus Zahnbürsten oder Wattestäbchen. Nicht vergessen Verpackungsmaterial mitzubringen!

Gärtnern ohne Schrebergarten

Gärtnern ohne Schrebergarten
© meine ernte

Ihr seid auf der Suche nach einem eigenen Garten in Essen? Wie wäre es mit einem Gemüsegarten zum Mieten? Zahlreiche Mietgärten für Selbstversorger findet ihr am Bauernhof am Mechtenberg. Als angehender Gemüsebauer könnt ihr vor Ort erleben, wie einfach Gemüseanbau ist. Klingt interessant? Dann schaut doch mal auf der Internetpräsenz von meine ernte vorbei!

Einkaufen auf dem Wochenmarkt

Einkaufen auf dem Wochenmarkt in Essen
© Rolf Krane

Unter freiem Himmel frisches Obst und Gemüse aus der Region kaufen, die Kartoffeln und Eier selber aussuchen, beim Metzgerstand den neuesten Aufschnitt probieren und mit dem Blumenhändler bei den Schnittblumen einen Schwätzchen halten – das geht auf den Wochenmärkten in Essen. Und wer jetzt Lust bekommt auf regionale Lebensmittel, für den haben wir hier einen Überblick zu den Wochenmärkten in Essen.

Carsharing statt eigenes Auto

Carsharing statt eigenes Auto
© Stadtmobi Rhein-Ruhr

Im Durchschnitt steht ein privater PKW rund 23 Stunden am Tag ungenutzt herum und blockiert vor allem wertvolle Flächen. Ein einziges CarSharing-Fahrzeug ersetzt hingegen bis zu 20 private PKWs – durch aktives Car-Sharing wird dementsprechend nicht nur langfristig die Luftverschmutzung sowie Lärm in der Stadt vermindert, sondern auch mehr Platz frei für Außengastronomie, Spielplätze, Straßenfeste und andere schöne Dinge. Das Beste: Zahlreiche Anbieter, wie beispielsweise Stadtmobil Rhein-Ruhr, haben mittlerweile auch Elektroautos in ihren CarSharing-Flotten.

Gärtnern im Gemeinschaftsgarten

Gärtnern im Gemeinschaftsgarten
© Experiment Kleingarten, Zollverein

Obst, Gemüse und Freundschaften umsonst – Die Gemeinschaftsgärten bilden eine Facette der grünen Stadtentwicklung, in denen der Anbau von Obst, Gemüse und heimischen Blühpflanzen Essen zunehmend in eine essbare Stadt wandelt. Ob zu wöchentlichen gemeinsamen Gartenzeiten oder zum spontanen Gießen – die urbanen Gärten schaffen nachbarschaftliche Begegnungen im Grünen. In Essen gibt es 18 Gemeinschaftsgärten. Mehr Info gibt es hier.